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Entwickle emotionale Intelligenz, Werde extrem produktiv

Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg

By  Matthias Engelman

Was unterscheidet erfolgreiche Menschen von erfolglosen? In seinem Buch erklärt Dir Stephen R. Covey die fundamentalen Prinzipien, auf die nach seiner Forschung privater wie beruflicher Erfolg zurückzuführen ist.   

Die Veröffentlichung der „7 Wege zur Effektivität“ gehört zu den absoluten Business Klassikern und genießt seit mehreren Jahrzehnten hohe Popularität.

Nach meiner Einschätzung absolut zurecht!

Seine Lebens- und Arbeitsprinzipien besitzen – heute wie vor 50 Jahren – Gültigkeit.

In dieser kurzen Rezension fasse ich Dir die wichtigsten Erkenntnisse zusammen, die ich durch das Buch gewonnen habe.

Eine wichtige Sache vorweg: Bevor Du beruflich erfolgreich wirst, musst Du zunächst privaten Erfolg erlangen ...

Privater Erfolg ist abhängig von Verantwortungsbewusstsein für das eigene Leben, der nötigen Weitsicht sowie einem effektiven Selbstmanagement.  

1. Prinzip: Verhalte Dich proaktiv

Den wohl bedeutendsten Unterschied zwischen uneffektiven und effektiven Menschen sieht Covey in ihrer Proaktivität:

Proaktivität bedeutet nicht nur, dass Du in privaten und beruflichen Situationen die Initiative ergreifst, sondern auch, dass Du Verantwortung für Dein Leben übernimmst und Dein Verhalten auf Basis von verinnerlichten Werten ausrichtest.

Erfolglose (oder auch „reaktive“) Menschen beschweren sich über die Umstände, in denen sie sich befinden oder ihre Erziehung. Sie lassen sich weniger von Ihren Werten als von Ihren aktuellen Gefühlen leiten („Wenn das Wetter schön ist, fühlen sie sich gut – wenn es regnet, sind sie deprimiert“).  

Stell Dir nur einmal vor, welche Unterschiede im persönlichen wie beruflichen Stressempfinden daraus resultieren. Während sich erfolgreiche Menschen auf die Dinge fokussieren, die sie selbst kontrollieren können, konzentrieren sich erfolglose Menschen auf solche, die außerhalb Ihres Einflusses liegen.

 Allein das Verinnerlichen dieser Aussage hat dazu beigetragen, dass ich weniger beruflichen Stress empfinde. Oftmals wird Stress von außen – etwa durch unseren Chef – an uns herangetragen.

Lass Dich nicht nervös machen, behalte in stressigen Situationen einen kühlen Kopf und fokussiere Deine Energie auf die Suche der Problemursache sowie die Identifikation möglicher Lösungswege.

2. Prinzip: Habe zum Anfang stets das Ende in Sicht

Eigentlich doch eine recht simple Aussage, oder?

Sei Dir bei allem was Du tust immer darüber im Klaren wie Dein langfristiges Ziel aussieht... Nur so kannst Du sichergehen, dass Du Deine aktuelle Ausgangssituation richtig einordnest und mit zukünftigen Entscheidungen den richtigen Weg einschlägst.

Insbesondere Situationen, in denen Du Dich beruflich umorientierst oder Dich für einen neuen Job bewirbst, sollten wohl überlegt sein.

Find your Why“ von Simon Sinek und „Awaken the Giant within“ von Tony Robbins sind super Bücher, um herauszufinden, was Dich antreibt und Dir im Leben wirklich wichtig ist. 

Covey’s Grundprinzip hier lautet:Alle Dinge entstehen zweimal – einmal durch unsere Vorstellungskraft und einmal durch die physische Umsetzung“.

Sei proaktiv und bestimme Deine Ziele und Prioritäten selbst – sonst tut es jemand anderes für Dich ...

3. Prinzip: Nimm die wichtigsten Dinge zuerst in Angriff

Um effektiver zu werden, musst Du vor allem eins können – Dich selbst managen und Deine Aufgaben klar priorisieren.

In meinem Hauptberuf als Manager entscheidet diese Fähigkeit oftmals zwischen langfristigem Erfolg und Misserfolg. Die Frage lautet hier explizit: „Tun wir die richtigen Dinge oder lassen wir uns von unwichtigen aber ‚dringenden’ Themen ablenken?“

Nehmen wir die richtigen Dinge in Angriff, um unsere Organisation für die Zukunft vorzubereiten oder fokussieren wir uns auf den Alltagsstress?“

Täglich erreichen mich häufig bis zu 30 E-Mails mit Anfragen von Kollegen oder Kooperationspartnern, die alle beantwortet werden wollen und meine Aufmerksamkeit erfordern.

Wie schaffen wir es etwa in einer solchen Situation den Überblick zu behalten und die richtigen Themen anzugehen?

Die Lösung besteht in striktem Priorisieren von Aufgaben nach Dinglichkeit (in Bezug auf Zeit) und Wichtigkeit (in Bezug auf Impact). Wobei letzteres deutlich entscheidender ist ...

Covey greift auf das sogenannte Eisenhower-Prinzip zur Kategorisierung von Aufgaben zurück:

  • Aufgaben, die weder wichtig noch dringend sind, solltest Du grundsätzlich vermeiden.
  • Aufgaben, die zwar dringend aber nicht wichtig sind, rauben uns Zeit.
  • Aufgaben, die dringend und gleitzeitig wichtig sind, erfordern i.d.R. unsere größte Aufmerksamkeit, dürfen aber nicht vermeiden, dass wir uns ...
  • ... mit Aufgaben beschäftigen die zwar nicht dringend aber wichtig sind. Also solchen Aufgaben, die unsere Initiative und Proaktivität erfordern, damit wir neue Chancen identifizieren und Verbesserungen erarbeiten können.

Wenn Du jemand anderem Deine Hilfe zusagst, solltest Du immer Folgendes bedenken:

„Während Du ‚Ja’ zu einer unwichtigen Aufgabe sagst, sagst Du auch immer ‚Nein’ zu einer wichtigeren.“

Damit sage ich natürlich nicht, dass Du das Gesetz der Reziprozität oder Dienste aus reiner Nettigkeit vernachlässigen solltest!

Behalte lediglich immer im Hinterkopf, dass Priorisierung der Schlüssel zu effektivem Selbstmanagement ist. Beschränke Deine Priorisierung nicht nur auf Deinen aktuellen Terminkalender, sondern ziehe immer wieder Parallelen zu Deinen abgesteckten Zielen.

Beruflichem Erfolg geht immer privater Erfolg voraus – es gibt keine Abkürzungen! 

4. Prinzip: Strebe – wenn immer möglich - Win/Win Situationen an

In Win/Win Szenarien zu denken ist für einen wettbewerbsorientierten Menschen wie mich zugegebenermaßen eine kleine Herausforderung.

Der Vergleich mit anderen Menschen treibt mich im Sport wie im Beruf zu Höchstleistungen an. Die vermutlich wichtigste Erkenntnis des Buches besteht für mich sicherlich darin, diese Charaktereigenschaft und Stärke situativ auf den jeweiligen Kontext anzupassen.

Nach Covey muss die Grundüberzeugung adaptiert werden, dass beruflicher Erfolg nicht vom Misserfolg anderer abhängt.

Und genau darum geht es...

Gutes Teamwork setzt zwangsläufig voraus, dass Egoismen unterbunden werden.

In Bezug auf effektive Mitarbeiterführung kann es hingegen zielführend sein, eine Win/Lose Mentalität gegenüber Externen oder vergangenen Ereignissen aufzubauen („... wir wollen uns gegenüber dem Wettbewerb durchsetzen“/“... besser sein als letztes Jahr“).

Denk einmal über die Organisationsstruktur Deines Unternehmens nach: wird Zusammenarbeit gefördert oder Wettbewerb unter den Kollegen angeheizt?

5. Prinzip: Übe Dich in aktivem Zuhören

Um Beziehungen mit Arbeitskollegen oder anderen Mitmenschen aufzubauen, müssen wir „lernen zuzuhören“ – Geduld, Offenheit und der innere Wunsch, Mitmenschen wirklich zu verstehen, sind der Schlüssel zum Erfolg.

„Most people do not listen with the intent to understand; they listen with the intent to reply. They’re either speaking or preparing to speak.”

Eine häufig unterschätze Ursache für Probleme und Unproduktivität im beruflichen Alltag:

Zwei Menschen können von ein und derselben Sache sprechen, aber gleichzeitig unterschiedliche Bilder und Vorstellungen vor Augen haben.

Jeder Mensch ist durch seine Umwelt konditioniert und geprägt durch eine selektive Wahrnehmung.

Aktives Zuhören gilt zudem als eine der wichtigsten Voraussetzungen, um kompromisslos zu verhandeln.

6. Prinzip: Schaffe Synergien

Okay... ein wenig klingt es nach einer Wiederholung des vierten Prinzips.

In Wirklichkeit meint es aber noch viel mehr als das.

Der Drang und die Fähigkeit Synergien zu schaffen ist nach Covey die höchste Form der Effektivität. Alle zuvor genannten Prinzipien zahlen darauf ein, dass wir folgendes Grundprinzip verstehen:

„Das Ganze ist größer als die Summe der Bestandteile.“

Um als Person zu wachsen und erfolgreich zu sein, brauchst Du die Bescheidenheit, Deine eigene Wahrnehmung sowie Ansichten nicht über zu bewerten und gleichzeitig die Unterschiede zu anderen Menschen wertzuschätzen.

Begrüße Meinungsverschiedenheiten, um neue Perspektiven kennenzulernen und neue Möglichkeiten zu entdecken.

Ray Dalio, Gründer des größten Hedgefonds der Welt, Bridgewater Associates, verweist in diesem Zusammenhang auf die Gleichung „One brain plus another one equals three brains“.

Macht der Mastermind

Charaktereigenschaften wie Integrität, Demut, Treue, Mut, Gerechtigkeit und Bescheidenheit sind auf Dauer wichtiger für den eigenen Erfolg als angelernte Soft Skills wie z.B. Kommunikationstechniken. 

Erst wenn Du dies beherzigst, kannst Du nach Covey gute Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen und diese dazu beeinflussen, härter und motivierter zu arbeiten.

Strebe im Hinblick auf die Erhöhung Deiner Effektivität niemals nach Unabhängigkeit, sondern nach Interdependenz – also einer wechselseitigen Abhängigkeit zu anderen Menschen.

7. Prinzip: Entwickle Deine physische und mentale Gesundheit, Deine Spiritualität sowie emotionale Intelligenz stetig weiter, um Dein volles Potential auszuschöpfen.

Wenn Dir meine kurze Zusammenfassung gefallen hat, wirst Du vom Buch begeistert sein! Die "7 Wege zur Effektivität" findest Du auf Amazon hier

Hast Du eigene Erfolgsprinzipien, nach denen Du Dein Handeln ausrichtest oder kannst Du ein ähnliches Buch empfehlen? Dann tausch Dich gerne mit mir in den Kommentaren aus. 😉

P.S. Falls Du auch eine der Personen bist, die (genau wie ich) bei jedem Artikel ans Ende scrollen, um direkt die Punchlines zu lesen, kommen hier die wichtigsten Kernaussagen:

1. Lebe proaktiv statt reaktiv

2. Kenne Deine persönlichen wie privaten Ziele

3. Aktives Selbstmanagement bedeutet striktes Priorisieren

4. Denke Win/Win

5. Aktives Zuhören ist schwerer aber bedeutender als Du denkst

6. Schaffe Synergien

7. Höre niemals auf zu wachsen

Matthias Engelman

Vernetzen wir uns!

Über den Autor

Neben meiner Arbeit als Business Development Manager verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und Freunden, dem Lesen interessanter Business Bücher, dem Entwickeln neuer Skills sowie dem Austausch mit Gleichgesinnten, die den Drang haben, sich persönlich weiterzuentwickeln. Durch meinen Blog möchte ich erprobte Arbeitsprinzipien, -methoden und Tipps mit Dir teilen, damit Du Dein volles Potential entfalten und Dich in die Person entwickeln kannst, die Du sein möchtest.

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